Nachricht | Reihe: "Feindbild Feminismus"

Antifeministischer Rollback. Akteur_innen – Themen - Widersprüche. Vier Veranstaltungen, vom 13. September bis 04. Oktober 2018 (jeweils Donnerstag, um 19:00 Uhr), im Gängeviertel (Fabrique).

CC BY 1.0, Alex Holyoake

"Feindbild Feminismus"

Europaweit sind geschlechterdiskriminierende Einstellungen wieder im Vormarsch. Das zeigt sich nicht nur in der Erstarkung rechter, rechtspopulistischer und klerikal-konservativer Gruppen. Die Frage um Gleichberechtigung der Geschlechter stellt unsere Gesellschaft nach wie vor oder erneut vor Herausforderungen.


Die Reihe „Feindbild Feminismus“ beschäftigt sich mit vier unterschiedlichen Bereichen, in denen antifeministische Diskurse und Praktiken gesellschaftsfähig werden. Sie beleuchtet antifeministische Texte im deutschsprachigen Rap, hinterfragt das Thema Antifeminismus in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und betrachtet die Positionen der „Identitären Bewegung“. Außerdem beschäftigt sie sich mit den Kämpfen um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und geht den aktuellen „Pro-Life-Bewegungen“ auf den Grund. Dabei werden insbesondere antifeministische Denkmuster und Erzählungen untersucht. Die Reihe fragt, wo und in welcher Form eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Frage um Gleichberechtigung der Geschlechter in unserer Gesellschaft stattfindet. Und welche Gegenstrategien gibt es in den unterschiedlichen Bereichen?

Die Veranstaltungen im Detail:

(Hetero-)Sexismus in deutschsprachiger Rap-Musik

Antifeminismus als Scharnier zwischen politischer Mitte und Rechtsaußen,

Der Kampf um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch - Die aktuelle „Pro-Life-Bewegung“,

Das Geschlechterbild der „Identitären“,

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.