23. Mai 2019 Diskussion/Vortrag RapTalk

Information

Veranstaltungsort

GWA St.Pauli / Kölibri
Hein-Köllisch-Platz 12
20359 Hamburg

Zeit

23.05.2019, 19:30 - 21:30 Uhr

Themenbereiche

Geschlechterverhältnisse, Migration / Flucht, Kunst / Performance, Feminismus

Zugeordnete Dateien

RapTalk
Cana Bilir-Meier, 2019

RapTalk mit dem Wiener Hip-Hop-Duo EsRAP

Aufgewachsen im alten Wiener Arbeiterbezirk Ottakring haben die Geschwister Esra und Enes Özmen im Hip Hop das perfekte Medium gefunden, um Gehör zu finden und der eigenen Lebenswelt mit all ihren Konflikten Anerkennung zu verschaffen. Gemeinsam bilden die beiden das Duo EsRAP und beschäftigen sich in ihren gemischt deutsch/türkischen Texten mit Fragen der Identität, dem Fremdsein im eigenen Land als Kinder der dritten Generation, die am eigenen Leib erfahrene Notwendigkeit des Aufbegehrens, Rap als Widerstand und auch dem Frausein in der männerdominierten Hip Hop Welt. Im Gegensatz zur üblichen Rollenaufteilung  steuert Esra die harten und schnellen Reime bei, während ihr Bruder Enes mit seiner feinfühligen Stimme die melodischeren Vokalparts übernimmt. Musikalisch finden EsRAP Inspiration im türkisch- orientalischen Genre Arabeske, das sie gerne mit modernen Beats verbinden. Nach mehreren Mixtapes und vielen auf digitalen Kanälen veröffentlichten Tracks veröffentlichen die beiden im Juni ihr Debut-Album "Tschuschistan" auf dem Berliner Label Springstoff.
Beim RapTalk im Kölibri werden wir nicht nur die Möglichkeit haben, die musikalischen Künste von Esra Özmen und Enes Özmen zu hören sondern können mit Ihnen auch über ihre Texte, ihre Musik und ihre persönliche Geschichte ins Gespräch kommen.

In Kooperation mit der GWA St. Pauli

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogrammes zur Ausstellung „DÜŞLER ÜLKESİ“, Cana Bilir-Meiers erster Monografie. Die Künstlerin befasst sich vielschichtig mit gesellschaftlicher Teilhabe von Migranten_innen. Anhand verschiedenster Medien, von Papier bis zu Film- und Tonzusammenschnitten, geling es ihr migrantische Lebensrealitäten aufzugreifen, sichtbar werden zu lassen und Anregung zu kollektiver Erinnerung und Aufarbeitung zu schaffen.

Weitere Informationen Kunstverein Hamburg. 

Standort

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705