23. Mai 2019 Diskussion/Vortrag Potenziale und Grenzen des Grundgesetzes

Erfahrungsaustausch über das Grundgesetz und die Rechte von Geflüchteten und Illegalisierten

Information

Veranstaltungsort

Kachelraum Frappant e.V.
Zugang über Hof Bodenstedtstr. 16, Eingang Süd
22765 Hamburg

Zeit

23.05.2019, 18:00 - 19:00 Uhr

Themenbereiche

Migration / Flucht, Partizipation / Bürgerrechte, Praxisreflektionen

Zugeordnete Dateien

Lange Nacht des Grundgesetzes: 
Am Donnerstag, den 23. Mai 2019, lädt die Stadt Hamburg alle Hamburger*innen ein, das 70. Jubiläum des deutschen Grundgesetzes gebührend zu feiern. An 13 Orten und mit 29 Kooperationspartner*innen aus den Bereichen Gesellschaft, Medien, Kultur und Politik ist ein lebendiges Programm aus Konzerten, Kunst, Filmen, Führungen und Vorträgen entstanden. Das Grundgesetz soll für alle Hamburger*innen zum Greifen nah sein und einladen, verschiedene Artikel und Werte gemeinsam zu besprechen, zu hören und zu fühlen. Denn: Du hast das Recht, das Grundgesetz neu kennenzulernen!

Potenziale und Grenzen des Grundgesetzes:
Das Grundgesetz wird 70 Jahre alt und der Geburtstag groß gefeiert. Doch wer ist zur Feier eingeladen und wer nicht? Wen schützt das Grundgesetz und wen schützt es nicht? Wir möchten den Jahrestag zum Anlass nehmen, Potenziale und Grenzen des Grundgesetzes und insbesondere der darin festgehaltenen Grundrechte zu diskutieren und konkret zu fragen: Welche Rechte stehen laut dem Grundgesetz Geflüchteten und Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus in Deutschland zu und inwiefern spiegeln sich diese in der Praxis wider? Auf dem Podium werden verschiedene Akteur_innen zusammenkommen, die in ihrer täglichen Arbeit mit Flucht und Migration konfrontiert werden und einen Einblick in ihre praktischen Erfahrungen geben können. Der Erfahrungsaustausch soll dazu dienen, gemeinsam zu diskutieren, ob und wenn ja, welcher Veränderungen es bedarf, um das volle Potenzial des Grundgesetzes für alle auszuschöpfen.

Podiumsgespräch mit
Hanah Abacur (wissenschaftliche Mitarbeiterin Uni Hamburg, Koordinatorin Refugee Law Clinic)
Johannes Bayer (Vorsitzender Seawatch e.V.)
Dr. Stefanie Kron (Referentin Rosa Luxemburg Stiftung)
u.a.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Standort

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705