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Dokumentation : Freiheit im Fokus

Auf den Spuren der Fotojournalistin Gerda Taro (1910 - 1937)

Wichtige Fakten

Datum
16.09.2016
Veranstalter
Henning Obens,
Mit
Irme Schaber (Taro-Biografin, Stuttgart-Schonsdorf)
Themenbereiche
Geschichte, Parteien- / Bewegungsgeschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Deutsche / Europäische Geschichte, Spanischer Bürgerkrieg
Zugehörige Dateien

Details

Gerda Taro und Robert Capa in Paris, 1935
Gerda Taro und Robert Capa in Paris, 1935

Im Spanischen Bürgerkrieg schuf Gerda Taro zusammen mit Robert Capa und „Chim“ David Seymour die moderne Kriegsfotografie. Mit ihren Bildern bezog Taro klar Stellung gegen Franco und Hitler. Engagement und Risiko zeichneten Taros Fotografie aus, insbesondere weil sie die erste Frau war, die direkt im Gefecht fotografierte. Diese Nähe zum Geschehen setzte neue Maßstäbe für die fotografische Kriegsberichterstattung und kostete Gerda Taro das Leben. Dennoch war sie neben ihrem Kollegen und Lebenspartner Robert Capa in Vergessenheit geraten.

Die Exilforscherin und Taro-Biografin Irme Schaber, die die Fotografin vor Jahren wiederentdeckt hat, präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse aus ihrer vor kurzem erschienenen großen Taro-Biografie: Neue Erkenntnisse zu Fotos, Kameras, Copyrights und Kalter-Kriegs-Mythen.


Gerda Taro. Ausstellungskatalog
Hrsg. v. Schaber, Irme; Whelan, Richard; Lubben, Kristen
Göttingen 2007
Rezension von Ulrich Hägele, Universität Tübingen für H-Soz-Kult

Das Auge der Freiheit
Gerda Taro war die erste Frau, die im Krieg fotografierte. Sie starb als Kämpferin für Spaniens Republik – und geriet doch in Vergessenheit.
Von Amrai Coen, ZEIT Online, Jan. 2014


Eröffnung der Ausstellung

6.September 18 Uhr: Dagmar Enkelmann (Vorsitzende Rosa-Luxemburg-Stiftung) Benedikt Behrens (Kurator, Hamburg)


Begleitendes Veranstaltungsprogramm

6. September, 19 Uhr Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung:Internationale Perspektiven auf den Spanischen Bürgerkrieg
Walther L. Bernecker (Auslandswissenschaftler Nürnberg)

16.September, 19 Uhr Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung:Freiheit im Fokus – Auf den Spuren der Fotojournalistin Gerda Taro (1910 - 1937)
Irme Schaber (Taro-Biografin, Stuttgart-Schonsdorf)

26. September, 19 Uhr Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung:Ohne die Erscheinung noch ganz zu begreifen, sahn wir was in Spanien geschah
Zur Darstellung des Spanischen Bürgerkriegs in der „Ästhetik des Widerstands“ von Peter Weiss
Jürgen Schutte (Literaturwissenschaftler Berlin), Stefan Nadolny (Peter-Weiss-Haus Rostock) und Nina West (Schauspielerin Berlin)

27. September , 19 Uhr Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung:
Versteinerte Geschichte - Umkämpfte Gegenwart?
Debatten zum Spanischen Bürgerkrieg in BRD, DDR und Spanien
Ulrike Capdepón (Historikerin Konstanz) und Alexandre Froidevaux (Historiker Berlin)


 

Mediathek

Dagmar Enkelmann: „Bilder der Solidarität“

Mitwirkende
Dagmar Enkelmann,

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Benedikt Behrens: „Bilder der Solidarität“

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Freiheit im Fokus

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