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Dokumentation : Weltkrieg, Spaltung, Revolution

Sozialdemokratie 1916–1922

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Datum
19.06.2018
Veranstalter
Uwe Sonnenberg,
Themenbereiche
Geschichte, Deutsche / Europäische Geschichte

Details

Die Geschichte der Arbeiterbewegung während des Ersten Weltkriegs und der ersten Jahre der Weimarer Republik wird oft in einfacher Gegenüberstellung von Mehrheitssozialdemokratie, Unabhängiger Sozialdemokratie und sich gründender Kommunistischer Partei erzählt.

Mit dem kürzlich von ihnen herausgegebenen Band durchbrachen Uli Schoeler und Thilo Scholle diese allzu schlichte Darstellung. In „Weltkrieg.Spaltung.Revolution. Sozialdemokratie 1916-1922“ (Dietz 2018) zeigen sie, welche Debatten es zwischen, vor allem aber auch innerhalb der Parteien gegeben hatte.

Die angesprochenen Jahre erscheinen in den einzelnen Beiträgen als eine Zeit intensiver und dynamischer Auseinandersetzungen. Quer durch alle Parteien wurden die Fragen politischer Verfasstheit des Landes, zur Gestaltung der Wirtschaftsordnung und zu den Aufgaben linker Parteien breit und plural diskutiert.

Für den 19. Juni 2018 lud die Rosa-Luxemburg-Stiftung zusammen mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Redaktion der Zeitschrift „Arbeit-Bewegung-Geschichte“ dazu ein, diese Fragen wieder aufzugreifen.

Auf dem Podium im Salon der Rosa-Luxemburg-Stiftung saßen ANTJE VOLLMER, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages a. D.; PROF. DR. ULI SCHÖLER, Vorstandsvorsitzender der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung sowie THILO SCHOLLE, Redaktionsmitglied der „Zeitschrift für sozialistische Politik und Wirtschaft“.

Dabei habe es bei der gut besuchten Veranstaltung – dem Bericht von Velten Schäfer für die Tageszeitung „neues Deutschland“ zufolge – ziemlich viele „Konjunktive um Hugo Hasse“ gegeben. Schäfer fragte sich, ob eine Verständigung zwischen der SPD und DIE LINKE über ihre verschiedenen Geschichtsbilder möglich ist, kam dessen ungeachtet aber zu dem Schluss, dass „die alte Phrase, es sei gut gewesen geredet zu haben“, am Ende dieses Abend „weniger abgeschmackt als sonst“ geklungen habe. 

Die Zeitschrift „Arbeit-Bewegung-Geschichte“ plant in ihrer kommenden Ausgabe eine Dokumentation des Abends.

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