16. Februar 2021 Diskussion/Vortrag Zwischen Blumenketten und Reichsfahnen

Wer geht in Hamburg gegen die Corona-Schutzmaßnahmen auf die Straße?

Information

Veranstaltungsort

Online

Zeit

16.02.2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Neonazismus / Rassismus, Soziale Bewegungen / Organisierung, Partizipation / Bürgerrechte, Kommunikation / Öffentlichkeit, Digitalisierung und Demokratie

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Zwischen Blumenketten und Reichsfahnen

Seit einem dreiviertel Jahr wird bundesweit gegen die Corona-Schutzmaßnahmen protestiert. In Hamburg gehen die Gruppen„Querdenken 40“ und „Unsere Grundrechte“ immer wieder auf die Straße. Die Gesichter der Demonstrant*innen sind nicht unbekannt, Neonazis die schon bei „Merkel Muss Weg“ demonstrierten, vernetzten sich auch auf diesen Demonstrationen. Zudem findet eine online Vernetzung statt. Hamburger YouTuber*innen, die Verschwörungsideologien verbreiten,verweisen immer wieder auf Personen wie Martin Sellner (Identitäre Bewegung) oder Nicolai Nerling (Der Volkslehrer, YouTube).

Walter Weber, ein Arzt aus Hamburg und Mitglied des Bündnisses „Ärzte für Aufklärung“ leugnet offen die Pandemie und verschreibt Atteste gegen das Maske-Tragen.

Was sind die Motive der Menschen, die hier auf die Straße gehen? Sind es nur die „üblich Verdächtigen“ aus der extremen Rechten? Gelingt Rechten eine Zusammenarbeit und Vernetzung mit Menschen, die aus esoterischen oder impfskeptischen Milieus stammen? Beteiligen sich Menschen, denen das (finanzielle)Wasser bis zum Hals steht und die aus Existenzangst heraus mitmachen?

Wir sprechen mit Carina Book über die Situation in Hamburg, lokale Strukturen und ihre bundesweite Vernetzung. Sie ist Politikwissenschaftlerin und Redakteurin bei der Zeitschrift Analyse und Kritik.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

> Die Vortrag findet im digitalen Raum statt. Wir bitten deshalb um Anmeldung zur Veranstaltung bis Dienstag, den 16.02.21., 15 Uhr per E-Mail über anmeldung@rls-hamburg.de. Bitte Namen und Wohnort angeben. Deine Anmeldung wird registriert. Die Zugangsdaten für die Veranstaltung verschicken wir am Tag der Veranstaltung an alle Angemeldeten per E-Mail

> Für die Teilnahme an der Veranstaltung wird ein Computer, Tablet oder Smartphone mit Internetanschluss und Lautsprecher benötigt. Fragen und Anmerkungen können auch über die Chat-Funktion eingebraucht werden und sind herzlich willkommen.

> Zur Durchführung nutzen wir das Programm ZOOM. Für die Verwendung der Software ZOOM übernimmt die Rosa Luxemburg Stiftung keine Haftung. Die geltenden Datenschutzrichtlinien können hier eingesehen werden.

> Die Veranstaltung ist bereits 10 Minuten vor Beginn geöffnet. Nutzt diese Zeit gerne, um euch entspannt einzuloggen und euch ein wenig mit dem Programm vertraut zu machen.

> Die bei der Anmeldung erhobenen Daten werden gemäß Bundesdatenschutzgesetz und DSGVO vertraulich behandelt und dienen ausschließlich dem Zweck, Sie / Dich weiterhin über die Arbeit der RLS Hamburg zu informieren. Selbstverständlich haben Sie das Recht auf unentgeltliche Auskunft, Berichtigung, Sperrung oder Löschung Ihrer personengebundenen Daten, soweit dem keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht. Für die Veranstaltung gelten die Datenschutzbestimmungen der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705