4. September 2020 Exkursion Hamburg unterm Hakenkreuz #2

Fahrradtour zu historischen Stätten an der Alster

Information

Veranstaltungsort

Heinrich-Heine-Denkmal am Rathausmarkt
20095 Hamburg

Zeit

04.09.2020, 16:30 - 19:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Neonazismus / Rassismus

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Hamburg unterm Hakenkreuz #2

Herbert Diercks nutzt im Rahmen seiner Fahrradrundfahrt diese schöne Kulisse, um wenig bekannte Aspekte aus der Geschichte des Nationalsozialismus zu thematisieren. Es geht um Unterstützungen der NSDAP durch Hamburger Unternehmen, Kaufleute, Reeder, um Bereicherungen durch „Arisierung“, um Machtausübung.

Dieser zweite Teil ergänzt die inhaltlichen Schwerpunkte der ersten Fahrt um Industriegeschichte, Widerstand, Verfolgung und Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Dafür geht es mit dem Rad von der Innenstadt zum Osterbek- und Goldbekkanal sowie zum Stadtpark. An den Kanälen waren kriegswichtige Industrien angesiedelt, die von Zwangsarbeit profitierten. Bekannt sind Heidenreich & Harbeck, Kampnagel u.a. Die Vorstellung einer NS-„Volksgemeinschaft“ war auch in den Stadtteilen Barmbek und Winterhude populär; umso mehr soll an das Beispiel jener Männer und Frauen erinnert werden, die sich dem Widerstand anschlossen.

Herbert Diercks ist ehemaliger Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Kurator mehrerer Ausstellungen zur Geschichte des Nationalsozialismus in Hamburg.

Während des Rundgangs stellen wir den Teilnehmer*innen eine Audio-Guide-Anlage zur Verfügung. Aus hygienischen Gründen bitten wir, nach Möglichkeit einen eigenen Kopfhörer mit 3,5 mm Klinken-Stecker mitzubringen.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

Eine schriftliche Anmeldung ist erforderlich!
Bitte obenstehendes Anmeldeformular ausfüllen und senden an: anmeldung@rls-hamburg.de

Die Teilnahme ist nur nach Bestätigung durch uns möglich.

Teilnahmegebühr: 10€ (wird vor Ort eingesammelt).

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

Die Teilnahme an der Fahrradtour erfolgt auf eigene Gefahr; die Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg und in ihrem Auftrag handelnde Referent*innen gehen von Kenntnis und Einhaltung der StVo und rücksichtsvollem Verhalten im Straßenverkehr bei allen Teilnehmer*inne aus. Die Nutzung eines Fahrradhelms ist nicht vorgeschrieben, kann aber sinnvoll sein. Jede*r Teilnehmer*in trägt die zivil- und strafrechtliche Verantwortung für die durch sie/ihn bzw. durch das von ihm gesteuerte Fahrzeug verursachten Personen-, Sach- und Vermögensschäden selbst.

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705