24. Dezember 2021 Diskussion/Vortrag Probleme der Kulturellen Tätigkeiten und Meinungsfreiheit in der Türkei

Information

Veranstaltungsort

Online

Zeit

24.12.2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Migration / Flucht, Südosteuropa, Kunst / Performance, Türkei, Westasien im Fokus

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Probleme der Kulturellen Tätigkeiten und Meinungsfreiheit in der Türkei

Die Referent:innen sprechen über Tätigkeiten in der kulturellen Branche und die Meinungsfreiheiten in der Türkei. Nebil Özgentürk arbeitet noch immer in der Türkei als Dokumentarfilmer und erzählt sowohl aus seinen alten als auch seinen neuen Arbeiten und mit dem Moderator diskutieren sie über aktuelle Themen und die Lage der Türkei. Die Dokumentarfilmerin und PEN-Exil Stipendieatin Sehbal Senyurt Arinli lebt mittlerweile im Exil in Deutschland und erzählt über ihre Erlebnisse und die Lage der Türkei und ihre Erfahrungen.

Die Veranstaltung fand auf Türkisch statt und ist hier in deutscher Synchronfassung / mit Untertiteln verfügbar.

 

Referent:innen

Şehbal Şenyurt Arınlı ist eine türkische Dokumentarfilmerin, Menschenrechtsaktivistin und Journalistin. Als erste Frau hinter der Kamera in ihrem Heimatland engagierte sie sich vor allem für die Rechte von Frauen und Minderheiten. Ihr politisches Engagement und ihre Verbindungen zu kurdischen Medien führten schließlich zu einer Anklage und Inhaftierung. Nur durch einen Zufall kam sie frei und konnte nach Deutschland ausreisen.

Nebil Özgentürk ist ein berühmter Dokumentarfilmer und hat über 1000 Filme produziert. Er kennt somit auch alle zeitgeschichtlich relevanten Personen der letzten 50 Jahre und hat sie dokumentarisch aufgenommen. Seine Sendungen liefen in den 90ern Jahrelang in der Primetime. Er hat eines der größten Videoarchive in der Türkei.

Moderation: Hasan Burgucuoglu (Interkulturelle Denkfabrik)

Im Rahmen des Projekts "Leben und Entwicklung in der Türkei 2021" von der Interkulturellen Denkfabrik e. V. in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705