4. Mai 2020 Seminar Wie die Corona- zur Kapitalismuskrise geworden ist - Entwicklung, politische Reaktionen und linke Perspektiven

Online-Seminar

Information

Veranstaltungsort

Online
20000 Hamburg

Zeit

04.05.2020, 18:00 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Globalisierung, Commons / Soziale Infrastruktur, Kapitalismusanalyse, Online/Livestream, Gesundheit und Pflege

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Wie die Corona- zur Kapitalismuskrise geworden ist - Entwicklung, politische Reaktionen und linke Perspektiven

Innerhalb von Wochen hat sich die Corona-Pandemie zu einer drastischen Wirtschaftskrise entwickelt: in der ganzen Welt sind die Finanzmärkte eingebrochen, große Teile der Wirtschaft liegen brach oder laufen nur unter großen Einschränkungen weiter. Hunderte Millionen Menschen sind in den letzten Wochen arbeitslos geworden, unzähligen Firmen droht die Pleite. Regierungen in aller Welt haben darauf mit Hilfsprogrammen für Unternehmen und Menschen reagiert, die es in diese Größenordnung noch nie gegeben hat. Noch ist nicht ansatzweise absehbar wie schwerwiegend und dauerhaft die Krise der Weltwirtschaft sein und welche wirtschaftlichen und sozialen Folgen sie haben wird. Aber die gesellschaftlichen Kämpfe um die Fragen, wem wie geholfen und wer die Kosten der Krise bezahlen soll, sind bereits in vollem Gange.

Ziele der Veranstaltungen sind: - einen aktuellen Überblick über Entstehung und Auswirkungen der Wirtschaftskrise schaffen; - die wirtschaftspolitische Reaktionen von Regierungen weltweit und aktuelle Diskussionen dazu einordnen; - sich abzeichnende Kampffelder um die Verteilung von Lasten, Hilfen und Kosten der Krise beleuchten - und die ihnen zugrunde liegenden Interessen - erste linke Perspektiven und Forderungen zur Wirtschaftskrise aufzeigen. Die Veranstaltung wendet sich an Einsteiger*innen und setzt kein ökonomisches Vorwissen voraus. Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 20 begrenzt. Eine Anmeldung per Mail ist erforderlich an: anmeldung@rls-hamburg.de


Referent: Christoph Ernst hat Soziologie, Politik und Politische Ökonomie studiert. Er arbeitet als als Bildungsreferent für Globales Lernen. Schwerpunkte seiner freien Bildungsarbeit sind ökonomische Theorien, die globale Finanz- und Wirtschaftskrise

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705