Beschreibung
Vortrag und Diskussion mit Massimo Perinelli
Antifaschismus ist ohne ein offensives Bekenntnis zur Migrationsgesellschaft nicht denkbar – eine Leerstelle vieler linker Debatten. Migrantische Kämpfe gegen Ausbeutung, für menschenwürdiges Wohnen und Bewegungsfreiheit und für politische Partizipation, die von denjenigen geführt werden, die strukturell entrechtet werden, haben diese Gesellschaft seit über hundert Jahren geöffnet und demokratisiert.
Deshalb steht die erkämpfte Migrationsgesellschaft der Faschisierung im Weg und greifen antidemokratische Kräfte weltweit vor allem die Bewegungen der Migration und ihre Subjekte an. In der Beantwortung der Frage, wessen Leben zählt, entscheidet sich unser Kampf für eine solidarische Zukunft.
Massimo Perinelli ist Historiker und engagiert sich seit 25 Jahren zu (post-)migrantischer Geschichtsschreibung und Erinnerungskultur. Seit 2016 arbeitet er als Referent für Migration in der Rosa-Luxemburg-Stiftung, wo er u.a. den Gesprächspodcast ManyPod betreibt.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Linke Positionen zu Flucht und Migration.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der GWA St. Pauli.
Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
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Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg
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Telefon: 040 28003705