20. November 2020 Diskussion/Vortrag Damals wie heute: Friedrich Engels und die Wohnungsfrage

Information

Veranstaltungsort

Tschaikowsky-Saal
Tschaikowskyplatz 2
20355 Hamburg

Zeit

20.11.2020, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Parteien- / Bewegungsgeschichte, Gesellschaftstheorie, Stadt / Kommune / Region, Engels 200

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Damals wie heute: Friedrich Engels und die Wohnungsfrage

Weg war sie nie, seit einigen Jahren steht sie aber wieder ganz oben auf der Tagesordnung: die Wohnungsfrage. Fast zwei Millionen bezahlbare Wohnungen fehlen in den Ballungszentren. Gleichzeitig müssen die Städte sich neu erfinden. Eine andere Symbiose von Leben und Erwerb, von Sozialem, Kultur und Wirtschaft ist zu entwickeln. Der ökologische Umbau und die Digitalisierung fordern einen tiefgreifenden Umbau. Fragen, die schon am Beginn des modernen Kapitalismus mit seiner Industrialisierung und Urbanisierung aufgeworfen wurden.

Unsere Veranstaltung wird anlässlich des 200. Geburtstages von Friedrich Engels einen Blick zurück werfen auf die Ursprünge der modernen Wohnungsfrage, die Engels in seinem Werk „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“ von 1845 als einer der ersten materialistisch analysierte. 1872 griff er diese Frage wieder auf, als es in der deutschen Sozialdemokratie darum ging, eine strategische Antwort auf die extreme Wohnungsnot am Anfang der Gründerzeit zu finden. Von Engelsʼ Analyse wie von seinen strategischen Vorschlägen können wir lernen, Antworten auf die Wohnungsfrage von heute zu finden.

Es referieren und diskutieren:

  • Michael Brie, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Fellow am Institut für Gesellschaftsanalyse
  • Andrej Holm, Stadtsoziologe, Wohnungs- und Mietexperte an der Humboldt-Universität Berlin
  • Heike Sudmann, stellv. Fraktionsvorsitzende und parlamentarische Geschäftsführerin der Linksfraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Fachsprecherin für Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr
  • Moderation: Ines Schwerdtner, Chefredakteurin «Jacobin Magazin»

Anmeldung

Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist aufgrund der pandemiebedingten Auflagen begrenzt. Eine Anmeldung mit dem Formular unter anmeldung@rls-hamburg.de ist erforderlich. Die Teilnahme ist nur mit unserer Bestätigung möglich. Vor Ort muss für die Plausibilitätsprüfung ein Lichtbildausweis vorgezeigt werden. Im Veranstaltungsgebäude besteht die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie der Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg, des Historischen Zentrums und des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

Standort

Kontakt

Dr. Albert Scharenberg

Leiter Historisches Zentrum Demokratischer Sozialismus / Referatsleiter Geschichte, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Telefon: +49 30 44310143