20. April 2021 Diskussion/Vortrag Die rechte Mobilmachung

Wie radikale Netzaktivisten die Demokratie angreifen

Information

Veranstaltungsort

Online

Zeit

20.04.2021, 18:30 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Neonazismus / Rassismus, Soziale Bewegungen / Organisierung, Partizipation / Bürgerrechte, Kommunikation / Öffentlichkeit, Digitaler Wandel

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Die rechte Mobilmachung

Sie lächeln freundlich auf Instagram-Fotos oder kochen auf ihrem YouTube-Kanal. Immer mehr radikale Rechte geben sich auf den ersten Blick harmlos. Doch sie nutzen das Netz als Radikalisierungsplattform. Die Folgen in der analogen Welt sind drastisch: vom Mord an Walter Lübcke bis zum Christchurch-Terroranschlag in Neuseeland. Patrick Stegemann und Sören Musyal recherchieren im rechten Netzmillieu, bewegen sich undercover in digitalen Untergrundnetzwerken, wo rechtsextreme Inhalte verbreitet, Reichweiten organisiert und Rechtsterroristen bejubelt werden. Ihr Befund: Vereine und Stiftungen finanzieren rechte Influencer, um Menschen in die rechte Szene zu locken. Plattformen wie Facebook und YouTube sind mitverantwortlich für die Propaganda und den Rechtsruck unserer Gesellschaft.
 
Wir sprechen mit Patrick Stegemann, Kommunikationswissenschaftler und Soziologe. Nach seinem Studium in Erfurt, Berlin, Haifa und Kairo entwickelt und realisiert er Bewegtbildjournalismus auf Facebook, Instagram, YouTube und im Fernsehen. Für den Film „Lösch Dich. So organisiert ist der Hass im Netz“ wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Reporterpreis und dem Otto-Brenner-Preis.
 
Das Buch Die rechte Mobilmachung - Wie radikale Netzaktivisten die Demokratie angreifen ist im Januar im Ullstein Buchverlag erschien.

 Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg


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