2. August 2026 Bildungsreise Auschwitz – Erkundungen und Annäherungen

Gedenkstättenfahrt nach Kraków und Oświęcim

Information

Veranstaltungsort

Oświęcim & Krakow
UL. LEGIONÓW 11
32-600 OŚWIĘCIM

Zeit

02.08.2026, 09:00 - 08.08.2026, 18:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Erinnerungspolitik / Antifaschismus, Neonazismus / Rassismus, Osteuropa

Zugeordnete Dateien

Auschwitz – Erkundungen und Annäherungen
Auschwitz 2, Brezinka, CC0 1.0

„Ihr tragt keine Schuld für das was passiert ist, aber ihr macht euch schuldig, wenn es euch nicht interessiert.“
Esther Bejarano, Auschwitz Überlebende


Auf der einwöchigen Gedenkstättenfahrt nach Krakau (Kraków), Auschwitz (Oświęcim) und Auschwitz-Birkenau wollen wir uns die Zeit nehmen, um suchend und fragend, dem vor Ort Geschehenen zu begegnen. Im Verlauf des Aufenthalts in Auschwitz nähern wir uns dabei von unterschiedlichen Orten und Ereignissen dem ehemaligen Konzentrationslager an, seinen Vernichtungseinrichtungen, den Schicksalen von Opfern, aber auch den profanen Routinen und dem Alltag der Täter. In Reflektions- und Diskussionsrunden besteht die Möglichkeit, sich über das Gesehene, das Gehörte und das Erfahrene auszutauschen, um gemeinsam zu verstehen und nach Lehren und politischen Herausforderungen für die Gegenwart zu fragen. Wie können wir das Erinnern an diesen Ort des Grauens aufrechterhalten - Aus Auschwitz lernen, Auschwitz verstehen, Antisemitismus in der Gegenwart begegnen und antifaschistisch handeln?

Dabei bedeutet aus Auschwitz zu lernen, an den Orten des Geschehens über Auschwitz zu lernen: Wie war das gewaltige Lagersystem Auschwitz-Birkenau organisiert, das größte nationalsozialistische Konzentrationslager und gleichzeitig die größte Mordfabrik der Nazis? Welche Geschichte und Bedeutung hatten die unterschiedlichen Lagerteile? Welche Opfergruppen gab es und wie funktionierte die Häftlingsgesellschaft? Wie gestaltete sich das Schicksal der Opfer, sowohl der Häftlinge des KZs, wie auch das der jüdischen Menschen, die zum sofortigen Tod in den Gaskammern bestimmt waren? Welchen Widerstand gab es? Wie lebten die Täter vor Ort? Welche Handlungsspielräume hatten sie? Wie wurde ihr soziales, kulturelles, familiäres Leben organisiert? Wie verborgen waren die Ereignisse in Auschwitz?

Dabei bedeutet aus Auschwitz zu lernen, an den Orten des Geschehens über Auschwitz zu lernen: Wie war das gewaltige Lagersystem Auschwitz-Birkenau organisiert, das größte nationalsozialistische Konzentrationslager und gleichzeitig die größte Mordfabrik der Nazis? Welche Geschichte und Bedeutung hatten die unterschiedlichen Lagerteile? Welche Opfergruppen gab es und wie funktionierte die Häftlingsgesellschaft? Wie gestaltete sich das Schicksal der Opfer, sowohl der Häftlinge des KZs, wie auch das der jüdischen Menschen, die zum sofortigen Tod in den Gaskammern bestimmt waren? Welchen Widerstand gab es? Wie lebten die Täter vor Ort? Welche Handlungsspielräume hatten sie? Wie wurde ihr soziales, kulturelles, familiäres Leben organisiert? Wie verborgen waren die Ereignisse in Auschwitz?

Dabei bedeutet aus Auschwitz zu lernen, an den Orten des Geschehens über Auschwitz zu lernen: Wie war das gewaltige Lagersystem Auschwitz-Birkenau organisiert, das größte nationalsozialistische Konzentrationslager und gleichzeitig die größte Mordfabrik der Nazis? Welche Geschichte und Bedeutung hatten die unterschiedlichen Lagerteile? Welche Opfergruppen gab es und wie funktionierte die Häftlingsgesellschaft? Wie gestaltete sich das Schicksal der Opfer, sowohl der Häftlinge des KZs, wie auch das der jüdischen Menschen, die zum sofortigen Tod in den Gaskammern bestimmt waren? Welchen Widerstand gab es? Wie lebten die Täter vor Ort? Welche Handlungsspielräume hatten sie? Wie wurde ihr soziales, kulturelles, familiäres Leben organisiert? Wie verborgen waren die Ereignisse in Auschwitz?

Auschwitz - Im größten Vernichtungslager der Nationalsozialisten wurden mehr als eine Million Menschen ermordet. In ihrer großen Mehrheit Jüdinnen und Juden aus allen Ländern Europas, aber auch Sinti und Roma, sowjetische Kriegsgefangene, Frauen und Männer des Widerstands, die in Auschwitz vergast, erschossen und erhängt wurden, die an den Folgen von Misshandlungen und Folter, an medizinischen Versuchen, an Krankheiten und Unterernährung starben.

Neben der Besichtigung der beiden heute zum staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau gehörenden Lagerteile Auschwitz I (das Stammlager) und Auschwitz II (Birkenau) werden wir uns auch gründlich mit den heute weniger sichtbaren, aber dennoch wichtigen Orten jenseits des Lager- (oder Museums-) Zauns beschäftigen, so z. B. mit Auschwitz III (das KZ der IG-Farben in Monowitz), dem SS-Interessengebiet und den Orten an denen das Täterleben stattfand.

Bevor wir nach Auschwitz reisen, wollen wir uns in Krakau mit der Geschichte des dortigen jüdischen Ghettos und mit dem Arbeitslager Plaszow beschäftigen.

Der Teilnahmebeitrag beträgt 700 Euro (DZ) und beinhaltet die An- und Abreise mit der Bahn (Hamburg-Kraków-Oświęcim), Unterkunft ( Kraków & Oświęciem), Verpflegung (Vollpension), Bustransfer in der Region Oświęcim sowie die Programmkosten. Einzelzimmerzuschlage: 100 Euro. Ermäßigter Teilnahmebeitrag: 500 Euro. Die Anzahl der ermäßigten Teilnahmebeiträge ist begrenzt.

Anreise und Unterkunft: Die Anreise erfolgt mit der Bahn ab Hamburg (02.08.26) nach Kraków bzw. ab  Kraków ( 03.08.26) nach Oświęcim. Die Rückreise ebenfalls mit der Bahn von Oświęcim nach Hamburg (08.08.26) Unterkunft in Krakow ist das Ibis Krakow (1 Nacht) in Oświęcim (5 Nächte) sind wir in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte untergebracht.

Programmleitung: Roland Vossebrecker (Bildungsreferent & Gedenkstättenpädagoge)

Reiseleitung: Andreas Merkens (Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg)

 

ANMELDUNG

 

Bis zum 01. März ist die Anmeldung ausschließlich Teilnehmer:innen mit Wohnsitz in Hamburg vorbehalten. Eine Nachrücker:innenliste für Interesent:innen ausserhalb von Hamburg ist eingerichtet.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

 

 

 

Standort

Kontakt

Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705