12. Januar 2023 Diskussion/Vortrag Diversität der Ausbeutung

Zur Kritik des herrschenden Antirassismus.

Information

Veranstaltungsort

W3-Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V.
Podium
Nernstweg 32 - 34
22765 Hamburg

Zeit

12.01.2023, 18:30 - 20:00 Uhr

Themenbereiche

Soziale Bewegungen / Organisierung, Kapitalismusanalyse, Sozialökologischer Umbau, Partizipation / Bürgerrechte

Zugeordnete Dateien

Diversität der Ausbeutung
Eleonora Roldán Mendívil & Bafta Sarbo (Hrsg.): Die Diversität der Ausbeutung Karl Dietz Verlag

Die Ausgangsbeobachtung von Roldán Mendívil, Sarbo und Friedrich ist, dass Deutschland von Antidiskriminierungsstellen bis zur radikalen Linken ein liberaler Rassismusbegriff vertreten wird. Dieser setzt vor allem auf Repräsentation, Inklusion und Diversität. Wie Klasse und Rasse zusammenhängen, wird aktuell so gut wie nicht diskutiert. Dabei wird eine historische und aktuelle internationale Diskussion nicht zur Kenntnis genommen und auch die Geschichte der Diskussion um Klasse und Rasse im deutschsprachigen Marxismus ignoriert. Zugleich schlägt dieser Mangel und materialistischem Fundament sich auch in vereinfachenden und moralisierenden Erklärungen des Aufstiegs der politischen Rechten nieder. Beide Phänomene hängen aber miteinander zusammen.

Neben der Theoriegeschichte soll es in der Auseinandersetzung um die „Diversität der Ausbeutung“ um eine politische Intervention gehen. Dabei stellt marxistischer Antirassismus in Theorie und Praxis eine Alternative zu liberalem Antirassismus dar.


Eleonora Roldán Mendívil lebt in Berlin und ist Politikwissenschaftlerin, Autorin und Politische Bildnerin mit den Schwerpunkten marxistische Gesellschaftskritik, (Anti-)Rassismus, Geschlechterverhältnisse und historische Bildung.

Bafta Sarbo ist Sozialwissenschaftlerin. Sie lebt in Berlin und beschäftigt sich mit marxistischer Gesellschaftskritik, (Anti-)Rassismus, Migration und Polizeigewalt. Politisch ist sie unter anderem aktiv im Vorstand der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland.

Sebastian Friedrich ist Sozialwissenschaftler, Journalist und Autor. Unter anderem arbeitet er für den NDR. 2019 erschien beim Berliner Bertz und Fischer Verlag sein Buch »Die AfD. Analysen, Hintergründe, Kontroversen« in dritter und überarbeiteter Auflage.

Hier geht es zum Buch:
https://dietzberlin.de/produkt/die-diversitaet-der-ausbeutung/

 Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

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▸Keine Anmeldung erforderlich.
▸Bitte beachten: Aus Solidarität mit den anderen Teilnehmenden bitten wir darum, im Veranstaltungsraum eine FFP2-Maske zu tragen.

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Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705