14. Juni 2022 Diskussion/Vortrag Marder, Fuchs, DAX

Gibt es einen militärisch-industriellen Komplex?

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Veranstaltungsort

Online

Zeit

14.06.2022, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Globalisierung, Krieg / Frieden, Kapitalismusanalyse

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Nachrichten wie „Rheinmetall strebt den Aufstieg in den DAX“ an und dass der Militärhaushalt mittels eines Sondervermögens von 100 Milliarden Euro, noch in diesem Haushaltsjahr von etwa 1,5 auf 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigt, lässt die Frage nach einem militärisch-industriellen Komplex wiederaufkommen.

Unter dem militärisch-industriellen Komplex ist eine Art Zweckgemeinschaft der Rüstungsindustrie, des Militärs und von Teilen des politischen Apparats, eventuell auch unter Einschluss von Wissenschaft und Forschung, die die Militarisierung der Politik vorantreibt und Verhandlungslösungen bei internationalen Konflikten sabotiert, zu verstehen.

Der Begriff des militärisch-industriellen Komplex wurde 1961, durch den damaligen Präsident Dwight D. Eisenhower geprägt. Im Nationalen Sicherheitsrat hatten Militärs und das Pentagon Hand in Hand mit einer um neue Aufträge bangenden Rüstungsindustrie daran gearbeitet, jegliche Bemühungen um Abrüstung und eine Politik der Entspannung zu sabotieren, wie er selbst sie befürwortete. Gemeinhin gilt, dass der militärisch-industriellen Komplex und dessen Eigenschaften auch in anderen kapitalistischen Staaten zu finden ist. Wie ist die Situation in der Bundesrepublik? Was können realen Auswirkungen auf politische Entscheidungen sein? Um diese und weitere Fragen zu klären, sprechen wir mit Axel Gehring.

Dr. Axel Gehring ist Fellow am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Er arbeitet zu Außenpolitik, politischer Ökonomie, Rüstung, der Türkei sowie europäischer Integration und Fragen der Hegemonie

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