Zum Hauptinhalt springen

Publikation : Portugal: Regierung gegen die Austerität

Bilanz zum Ende des Tolerierungsmodells

Wichtige Fakten

Reihe
Online-Publ.

Details

Wahlplakat des „Bloco de Esquerda“ in Lissabon, Portugal. Foto: picture alliance / NurPhoto | Nuno Cruz

Die Niederlage der radikalen Linksparteien bei den portugiesischen Parlamentswahlen am 30. Januar 2022 muss wohl als historisch bezeichnet werden: Linksblock (Bloco de Esquerda, im Folgenden auch einfach nur Bloco) und Kommunisten (Partido Comunista Português/PCP, im Bündnis mit den Grünen als Coligação Democrática Unitária/CDU angetreten) erhielten jeweils lediglich 4,4 Prozent der Stimmen. Das ist das schlechteste Ergebnis in der Geschichte der PCP seit der Rückkehr zur Demokratie in Folge der Nelkenrevolution im Jahr 1974 und das schwächste des Linksblocks seit 20 Jahren. Mit dieser Wahlniederlage ist auch das von vielen Beobachtern mit Spannung verfolgte Modell der Tolerierung einer sozialdemokratischen Minderheitsregierung durch radikale Linke beendet.

Zum Autor

Mario Candeias ist Direktor des Instituts für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Weitere Inhalte zum Thema

Ist der Osten bald völlig blau?, 14 September 2026

: Diskussion/Vortrag

Hamburg19:00 Uhr

Zwischen Wahlerfolgen der AfD und demokratischem Widerstand – Entwicklungen, Herausforderungen und…

Mehr Vielfalt in die Parlamente - Lesung und Gespräch mit Maximilian Oehl von…, 17 September 2026

: Lesung/Gespräch

Hamburg18:30 Uhr

im Rahmen der Hamburger Tage der Demokratie 2026

Als „Richter Gnadenlos“ die Hamburger Innenpolitik bestimmte, 17 September 2026

: Diskussion/Vortrag

Hamburg18:30 Uhr

25 Jahre Schwarz-Schill-Senat