16. Juli 2021 Diskussion/Vortrag Warum Pressefreiheit?

Pressefreiheit in der Türkei - Mainstream und alternative Angebote

Information

Veranstaltungsort

Online

Zeit

16.07.2021, 19:00 - 21:00 Uhr

Themenbereiche

Arbeit / Gewerkschaften, Südosteuropa, Partizipation / Bürgerrechte, Türkei, Westasien im Fokus

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Warum Pressefreiheit?

Am 16.07.2021 jährt sich die Verurteilung von Deniz Yücel erstmals. Am Bespiel der Türkei haben vor diesem Hintergrund der politischen Verfolgung von unliebsamen Journalisten vier türkischsprachige Journalisten aus vier Ländern über die Bedeutung der Pressefreiheit hinsichtlich der allgemeinen Freiheiten und demokratischen Rechte gesprochen. Gesprächsgrundlage ist der Lagebericht von "Reporter ohne Grenzen" über den allgemeinen Zustand der Pressefreiheit.

Die Veranstaltung fand auf Türkisch statt und ist nun (ab dem 16. Juli) in deutscher Synchronfassung / mit Untertiteln verfügbar.

 

Referenten: 

Doğan Özgüden (Brüssel) ist der seit mehr als 50 Jahren im brüsseler Exil lebende Doyen der demokratischen Journalisten in der Türkei. Er ist sowohl Autor und Verleger vieler Bücher, als auch Kolumnist bei der Online-Zeitung Artı Gerçek und Chefredaktor der dreisprachigen Pressemitteilung Info-Türk, die seit 45 Jahren in Brüssel auf Türkisch, Englisch und Französisch erscheint.

Aykan Sever (Belgrad) ist Journalist und Kolumnist bei Özgür Politika, sowie Kommentator bei Artı-TV für Internationale Politik.

İrfan Uçar (Ankara) ist langjähriger Journalist bei Tageszeitungen in der Türkei. Zurzeit Chefredaktor der online Medien (Zeitung und TV) „yeni1media“. Er versucht, zur Etablierung alternativen Media in der Türkei beizutragen. Sein Projekt wird von der EU unterstützt.

Moderation: İrfan Cüre (Hamburg) ist freiberuflicher Journalist und Übersetzer. Vorstandsmitglied der IKDF.

Im Rahmen des Projekts "Leben und Entwicklung in der Türkei 2021" in Kooperation mit der Interkulturellen Denkfabrik e. V. Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg


 

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705