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4. Oktober 2018: Diskussion/Vortrag : Der Kampf um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch - Die aktuelle „Pro-Life-Bewegung“

Feindbild Feminismus

Wichtige Fakten

Veranstaltungsort

Fabrique im Gängeviertel - Seminarraum 4. OG
Valentinskamp 34a
20355 Hamburg

Zeit
04.10.2018, 19:00 - 21:00 Uhr
Themenbereiche
Geschlechterverhältnisse, Soziale Bewegungen / Organisierung, Feminismus

Beschreibung

Der Kampf um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch - Die aktuelle „Pro-Life-Bewegung“
CC BY 1.0, Alex Holyoake

Der Kampf um das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche entflammt derzeit erneut in Europa. Es formieren sich europaweite Proteste, welche sich vehement gegen das Recht auf reproduktive Selbstbestimmung aussprechen wie beispielweise der „Marsch für das Leben“ in Deutschland oder internationale Projekte, die unter dem Netzwerk „Agenda Europe“ agieren. Mit dieser Veranstaltung wollen wir diesen „Pro-Life-Bewegungen“ auf den Grund gehen. Wie und wo entstehen sie? Von wem werden sie unterstützt? Und warum ist das gerade heute wieder aktuell? Wir wollen dabei den Diskurs auch aus sprachlicher Sicht beleuchten und auf antifeministische Denk- und Erzählweisen hin untersuchen.

Andreas Kemper ist Mitbegründer und Verantwortlicher des Diskursatlas Antifeminismus, in dem er mit weiteren Wissenschaftler*innen den breiten Antifeminismus in verschiedenen Diskurssträngen analysiert


Antifeministischer Rollback: Akteur¬_innen – Themen - Widersprüche

Europaweit werden geschlechterdiskriminierende Einstellungen salonfähig. Das zeigt sich nicht nur in der Erstarkung rechter, rechtspopulistischer und klerikal-konservativer Gruppen. Die Frage um Gleichberechtigung der Geschlechter stellt unsere Gesellschaft nach wie vor oder erneut vor Herausforderungen.
Die Reihe „Feindbild Feminismus“ beschäftigt sich mit vier unterschiedlichen Bereichen, in denen antifeministische Diskurse und Praktiken gesellschaftsfähig werden. Sie beleuchtet antifeministische Texte im deutschsprachigen Rap, hinterfragt das Thema Antifeminismus in verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und betrachtet die Positionen der „Identitären Bewegung“. Außerdem beschäftigt sie sich mit den Kämpfen um das Recht auf Schwangerschaftsabbruch und geht den aktuellen „Pro-Life-Bewegungen“ auf den Grund. Dabei werden insbesondere antifeministische Denkmuster und Erzählungen untersucht. Die Reihe fragt, wo und in welcher Form eine wirkliche Auseinandersetzung mit der Frage um Gleichberechtigung der Geschlechter in unserer Gesellschaft stattfindet. Und welche Gegenstrategien gibt es in den unterschiedlichen Bereichen?

"Feindbild Feminismus" - Die Reihe im Überblick.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Standort

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