27. Juni 2020 Seminar Zusammen lesen: Guy Debord

Die Gesellschaft des Spektakels

Information

Veranstaltungsort

ONLINE

Zeit

27.06.2020, 14:00 - 17:00 Uhr

Themenbereiche

Deutsche / Europäische Geschichte, Gesellschaftstheorie, Kapitalismusanalyse, Wirtschafts- / Sozialpolitik

Zugeordnete Dateien

Zusammen lesen: Guy Debord

Die Reihe „Zusammen lesen“ versucht auch unter den Zeiten der Corona-Krise, gemeinsame Lektüre linker Theoretiker*innen und intensive Diskussion ihrer Themen und Kontexte zu ermöglichen. Die Online-Seminar richten sich an Einsteiger*innen, verlangen zugleich ein Maß an Selbstlektüre. Die betreffenden Texte werden als PDF bereit gestellt.

Eine Anmeldung ist notwendig: anmeldung@rls-hamburg.de.

Guy Debord zusammen lesen: Die Gesellschaft des Spektakels

Guy Debord (1931-1994) war unter anderem als Teil der Situationistischen Internationalen (SI) einer der einflussreichsten Intellektuellen des Pariser Mai 1968. Die SI entwickelte eine undogmatische Kapitalismuskritik, die insbesondere die Notwendigkeit einer radikalen Neuerfindung und Wiederaneignung des alltäglichen Lebens betonte.

Im Lektüreseminar werden wir am Beispiel des Texts „Die Gesellschaft des Spektakels“ das Potential von Debords Analysen für heutige politische Auseinandersetzungen diskutieren. Der Text wird von der Rosa-Luxemburg-Stiftung in digitaler Form zur Verfügung gestellt.

Workshopleitung: Anne Lisa Carstensen und Nikolai Huke (Hamburg)

Dr. Anne Lisa Carstensen ist seit April 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Migration und Gesellschaft am Institut für Sozialwissenschaften sowie am IMIS der Universität Osnabrück. Bearbeitung des Forschungsprojektes „Interessenvertretung – Kooperation – Konflikt. Das Verhältnis von Migrantenorganisationen und Gewerkschaften in Westdeutschland (1970/80er Jahre)", gefördert durch die Hans-Böckler-Stiftung.

Dr. Nikolai Huke (https://nihuke.wordpress.com/) arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Er ist unter anderem Mitherausgeber eines aktuellen Sammelbands zum Thema Autoritärer Populismus (https://www.dampfboot-verlag.de/shop/artikel/autoritaerer-populismus) und forscht zum Verhältnis alltäglicher Erfahrung und politischer Praxis.

Gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung.

Kontakt

Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg

Telefon: 040 28003705